Auch das Begegnungszentrum für Uniformierte denkt mit dir mit
Es ist immer schön, wenn jemand mitdenkt, wenn man nicht weiterkommt. Über die „Meedenkers“ kannst du kostenlose Unterstützung erhalten, unter anderem im „Geüniformeerden Ontmoetingscentrum Parkstad“. Gründer Piet Heuts erzählt mehr über die Rolle des G.O.C. Parkstad bei den „Meedenkers“.
„Ende 2012 haben wir in unserem eigenen Wohnzimmer angefangen. Im Jahr 2016 erhielten wir eigene Räumlichkeiten, die uns von der Gemeinde Kerkrade zur Verfügung gestellt wurden. Seit 2021 sind wir Mitglied bei den ‚Meedenkers‘.“ G.O.C. Parkstad richtet sich an eine breite Zielgruppe: „Wir stehen allen (ehemaligen und aktiven) uniformierten Kräften, ihren Familien sowie Menschen, denen diese Zielgruppe am Herzen liegt, zur Seite. Dazu gehören Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Verteidigung und Ordnungskräfte. Aber auch Bestatter oder Nachbarn von Uniformierten können sich an uns wenden, und wir helfen auch deutschen Uniformierten.“
Er betont, wie wichtig es ist, auch die Menschen im Umfeld der Uniformierten zu berücksichtigen. „Wenn man wissen möchte, wie es einem Uniformierten geht, sollte man nicht diese Person selbst fragen, sondern ihren Partner. Denn dieser erlebt die Veränderung mit.“
Deshalb organisiert das G.O.C. besondere Veranstaltungen für Angehörige, wie zum Beispiel jeden ersten Dienstag im Monat einen separaten Tag der offenen Tür und einmal im Monat ein gemeinsames Essen, bei dem man sich zu einer warmen Mahlzeit dazusetzen kann.
Ein warmer und gemütlicher Treffpunkt
Das Zentrum ist jedoch mehr als nur eine Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe suchen. „Wir sind nicht nur für Menschen mit Problemen da. Viele kommen einfach wegen der Atmosphäre hierher. Wir sind eine Gemeinschaft, in der es nicht immer um Probleme, Traumata oder andere Hilfesuchen geht, sondern gerade um Kameradschaft.“
Deshalb wurde bewusst eine gemütliche Atmosphäre geschaffen. „Bei uns kann man sich nicht nur gut unterhalten, sondern auch ein wenig entspannen. Die Leute sagen oft: Als ich hereinkam, fühlte es sich an, als käme ich nach Hause!“
Auch die Zugänglichkeit spiele eine große Rolle, erklärt Piet. „Für wenig Geld können die Leute hier etwas essen, trinken oder an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen. So schaffen wir einen Ort ohne Barrieren.“
Das G.O.C. arbeitet eng mit anderen Organisationen im Rahmen des „Meedenkers“-Netzwerks zusammen. „Wenn Probleme auftreten, werden die Betroffenen manchmal an uns verwiesen. Und wenn etwas außerhalb unseres Fachgebiets liegt, leiten wir die Fälle an andere Partner weiter.“
Der Kern seiner Arbeit bleibt laut Piet derselbe: „Wir urteilen und verurteilen nicht, wir hören zu. Um Hilfe zu bitten ist keine Schwäche, sondern zeugt im Gegenteil von Stärke und Kraft.“ Manchmal kommt diese Hilfe genau zum richtigen Zeitpunkt. Er erzählt von einem Veteranen, der von der Polizei Venlo zu ihm gebracht wurde. „Er stand mit dem Rücken zur Wand und war in einer Sackgasse. Ich habe bis in die frühen Morgenstunden mit ihm zusammengesessen. Er konnte sein Herz bei jemandem ausschütten, der ihn verstand und ihm zuhörte.“
Den Mitdenker G.O.C. Parkstad hinzuziehen
Möchten Sie mit einem „Meedenker“ von G.O.C. Parkstad sprechen? Dann kommen Sie doch einfach während der Öffnungszeiten am Berenbosweg 1A vorbei. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 12:00 bis 17:00 Uhr. Oder senden Sie eine E-Mail an gocparkstadkerkrade@gmail.com. Im Falle einer akuten Krise ist rund um die Uhr jemand unter der Nummer 06-54732746 erreichbar.
Für aktuelle Informationen folge ihrer Facebook-Seite oder werde Mitglied der Gruppe „GOC Parkstad / Groep“.
Weitere Informationen zu den „Meedenkers“ findest du unter www.kerkrade.nl/meedenkers
