Verkehrserziehungsprojekte „Goed Gezien” (Gut gesehen) und „Go Safe zonder invloed” (Sicher unterwegs ohne Einfluss) in Kerkrade
Der Beigeordnete Raoul Vinken (Mobilität) besuchte letzte Woche zwei Verkehrserziehungsprojekte, die am Berufskolleg Parkstad Limburg Holz in Kerkrade durchgeführt wurden. Beide Projekte befassen sich mit Verkehrssicherheit, jedoch auf jeweils unterschiedliche Weise. Der Stadtrat sprach mit Schülern, Lehrern und Betreuern der Verkehrserziehungsprogramme und gewann einen guten Eindruck davon, wie wertvoll diese Unterrichtseinheiten für junge Menschen sind.
Stadtrat Vinken: „ “ „Jongeren zijn dagelijks deelnemer in het verkeer. Projecten als deze helpen hen om risico’s te herkennen en verstandige keuzes te maken. De combinatie van praktijk, beleven en bewustwording heeft een positief effect op de leerlingen. Vaardigheden die ze nu ontwikkelen, vormen een waardevolle basis voor later.”
„Goed Gezien“ mit Schwerpunkt auf Landwirtschaft und Verkehr
Am Vormittag stand das Projekt „Goed Gezien“ im Mittelpunkt. Dabei drehen sich die Lektionen um landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr. Die Schüler lernen, wie Landwirte arbeiten, wie Lebensmittel produziert werden und welche Rolle landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr spielen.
Während einer interaktiven Theorieeinheit erzählen die Pädagogen von Boerderij Educatie Limburg über Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und den Alltag von Landwirten. Anschließend gehen die Schüler nach draußen, um eine praktische Unterrichtseinheit mit echten landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu absolvieren. Dabei erleben sie unter anderem:
- wie der tote Winkel funktioniert
- Was bedeutet der Wendekreis großer Fahrzeuge?
- Wie Sie sicher Kontakt zu einem Fahrer aufnehmen
- Warum landwirtschaftliche Fahrzeuge zusätzlichen Platz und Aufmerksamkeit benötigen
Die Unterrichtseinheiten fördern das gegenseitige Verständnis zwischen Landwirten und anderen Verkehrsteilnehmern und helfen jungen Menschen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.

„Go Safe ohne Einfluss“ mit Fokus auf Verkehrsteilnahme und Substanzkonsum
Am Nachmittag nahmen die Schüler am Projekt „Go Safe ohne Einfluss“ teil, bei dem der Schwerpunkt auf den Gefahren von Alkohol, Drogen und Lachgas im Straßenverkehr liegt. Mit Hilfe einer VR-Brille erleben Jugendliche, wie sich ihre Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und Koordination unter dem Einfluss von Substanzen verändern.
Das Programm besteht aus drei Lektionen:
- Theorie – Erläuterung der Wirkungsweise und Risiken von Substanzen.
- Praxis mit VR – Schüler erleben drei Szenarien: Alkohol, Drogen und Lachgas.
- Reflexion – Die Schüler diskutieren ihre Erfahrungen und denken über ihre eigenen Entscheidungen und Gruppenzwang nach.
Das Ziel dieser Aufklärung ist es, dass Jugendliche sich ihres Verhaltens bewusster werden und besser in der Lage sind, sichere Entscheidungen zu treffen, sowohl für sich selbst als auch für andere.

