Kerkrade setzt auf Fortschritt

Kerkrade zeigt im Haushalt 2027, dass sich die Stadt auch in finanziell schwierigen Zeiten für den Fortschritt entscheidet. Das „ Kollegium “ von Bürgermeister und „ beigeordnete “ präsentiert einen Haushalt, dessen Schwerpunkt auf lebenswerten Stadtvierteln, starken Einrichtungen und Chancengleichheit für die Einwohner liegt. Die Kernaussage ist klar: Kerkrade investiert weiterhin in eine Stadt, in der es sich gut leben lässt und in der jeder mitmachen kann.

Stadtteile, in denen sich die Menschen zu Hause fühlen

Die Gemeinde setzt sich nachdrücklich für sichere, saubere und gepflegte Stadtteile mit Einrichtungen in unmittelbarer Nähe ein. Stadtteile, in denen sich die Bewohner treffen, Kinder gesund aufwachsen können und sich die Bewohner willkommen fühlen. Gemeinsam mit den Einwohnern, Vereinen und sozialen Organisationen arbeitet Kerkrade daran, Stadtteile zu schaffen, die lebenswert und zukunftsfähig sind.

Auch die Bereiche Wohnen, Wohlbefinden und Existenzsicherheit bleiben wichtige Prioritäten. Die Gemeinde wird sich weiterhin um angemessenen Wohnraum, Unterstützung für diejenigen, die diese benötigen, und ein Umfeld bemühen, in dem sich jeder einbringen kann.

Kerkrade bietet Kindern und Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten in den Bereichen Bildung, Sport und Musik. Um die körperliche Aktivität zu fördern, stellt die Gemeinde jährlich 100 € für jedes Kind im Alter von 5 bis einschließlich 15 Jahren zur Verfügung.

Weiterhin an einer Stadt mit Zukunft bauen

Darüber hinaus arbeitet Kerkrade weiter daran, eine attraktive Stadt zum Wohnen, Arbeiten, Unternehmertum und für Besucher zu sein. Im Haushalt wird den Themen Innenstadtentwicklung, Erreichbarkeit, Beschäftigung und einer zukunftsfähigen Wirtschaft besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Auch Nachhaltigkeit, Klimaresilienz, Innovation und regionale Zusammenarbeit bleiben weiterhin Teil des Kurses. Darüber hinaus investiert die Gemeinde mehrere Millionen Euro in ihre langfristige Wohnbauoffensive. Diese Mittel werden für den Bau von 1.300 bis 1.500 Wohnungen in verschiedenen Preisklassen verwendet. So bleibt Kerkrade auch in Zukunft eine vielfältige und attraktive Wohngemeinde.

Finanzieller Druck, aber kein Stillstand

Gleichzeitig steht Kerkrade vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Kosten steigen, während die Zuschüsse des Staates sinken. Dadurch gerät der Haushalt unter Druck.

Um weiterhin in das investieren zu können, was den Einwohnern wichtig ist, ist es notwendig, dass die lokalen Abgaben im Jahr 2027 steigen, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Für einen Mehrpersonenhaushalt mit Eigenheim beläuft sich der Betrag im Durchschnitt auf 64 € pro Jahr. 

Auch die Parkgebühren steigen um 10 % und die Kurtaxe wird erhöht. Im Stadtzentrum beträgt die Parkgebühr beispielsweise 1,76 € pro Stunde, gegenüber derzeit 1,60 €. Die erste Stunde kostenloses Parken bleibt bestehen.

Konsequente Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft

Das „ Kollegium “ setzt auf Realismus und Verantwortungsbewusstsein: Investitionen dort, wo sie notwendig und vielversprechend sind, bei gleichzeitiger Wahrung einer soliden Finanzlage. Auf diese Weise baut Kerkrade weiterhin an starken Stadtvierteln, guten Einrichtungen und Chancen für die Einwohner, ohne dabei die Zukunft aus den Augen zu verlieren.

„Unser finanzieller Spielraum wird kleiner, aber unsere gesellschaftliche Aufgabe bleibt groß. Gerade deshalb treffen wir klare Entscheidungen. Wir investieren weiterhin in das, was Kerkrade stark macht: Stadtteile, in denen es sich gut leben lässt, Chancen für die Einwohner und eine solide finanzielle Zukunft“, so der Finanzdezernent Jo Paas.

Der Haushalt 2027 ist ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des Koalitionsvertrags „Tsezame vuur ’t Jeluk va Kirchroa 2026–2030“. Gemeinsam an der Zukunft von Kerkrade arbeiten.

Am 12. November wird der Gemeinderat von Kerkrade in seiner Sitzung den Haushalt 2027 behandeln.