Lokale Wirtschaft profitiert vom „Glück von Limburg“
Im Jahr 2025 führten die Theatergruppe Maastricht, Huub Stapel und Servé Hermans die groß angelegte Theaterproduktion „Het Geluk van Limburg” (Das Glück von Limburg) nicht weniger als 116 Mal in der stets ausverkauften Rodahal auf.
Dadurch gab es sichtbar mehr Verkehr und Publikum in Kerkrade. Die Gemeinde Kerkrade hat untersuchen lassen, welchen konkreten Mehrwert „Het Geluk van Limburg” für die lokale Wirtschaft hatte. Heute werden die Ergebnisse der Untersuchung des Büros Ginder bekannt gegeben. Der wirtschaftliche Spin-off der Produktion wird auf fast 10 Millionen Euro geschätzt.
Spin-off in konkreten Zahlen ausgedrückt
Die Untersuchung wurde vom Büro Ginder durchgeführt, das sich auf Untersuchungen im Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus spezialisiert hat. Ginder hat berechnet, wie viel Geld aufgrund des Besuchs der Rodahal ausgegeben wurde. Die Ausgaben für Eintrittskarten und Freizeitaktivitäten wurden auf 7,3 Millionen Euro berechnet; im Gastgewerbe wurden die zusätzlichen Umsätze auf 1,6 Millionen Euro beziffert. Auch der Einzelhandel profitierte von den Besucherströmen: Die zusätzlichen Einnahmen für die Einzelhändler wurden auf 300.000 Euro berechnet. Da die Vorstellung eine überregionale Anziehungskraft hatte, profitierte auch die Hotelbranche mit 500.000 € an zusätzlichen Übernachtungen.
Stadtrat Alexander Geers (Wirtschaft und Tourismus) erläutert: „Die Zahlen des Ginder-Berichts bestätigen den allgemeinen Eindruck, dass die Veranstaltungsreihe in der Rodahal für zusätzliche Ausgaben bei den mittelständischen Unternehmen in unserer Stadt gesorgt hat. Aus den Schlussfolgerungen geht hervor, dass jeder Euro, den die Gemeinde in die Produktion investiert hat, letztendlich fast 12 Euro an Mehrwert für die Region gebracht hat”. Im Vergleich zu anderen Kulturprojekten ist dies ein hoher Wert.
Sozialer Mehrwert unbezahlbar
Das Glück von Limburg hat auch dem Image der Stadt und der Region einen enormen Schub verliehen. Die Untersuchung zeigt, dass die Aufführung ein Impulsgeber für Gespräche zwischen den Generationen über die schwierige Vergangenheit des Bergbaus war. Die Aufführung war eine besondere Form der Anerkennung für die Bergleute und ihre Familien und bot jüngeren Generationen einen authentischen Einblick in die Ursprünge ihrer eigenen Region: „Dieses Theaterspektakel war daher so viel mehr als nur eine Aufführung. veranstaltungen Größenordnung, die zum Ort und zum Publikum passen, sorgen für die gewünschte Begegnung und Verbindung in unserer Gesellschaft”, so Stadträtin Nicolle Heijltjes (veranstaltungen Stadtmarketing).
