Lebenswerte und sichere Stadtteile
Kerkrade macht einen Schritt in Richtung lebenswerte und sichere Stadtviertel
Die Gemeinde Kerkrade setzt sich aktiv für die Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit in ihren Stadtteilen ein. Zu diesem Zweck hat die Gemeinde einen Antrag gemäß dem Gesetz über besondere Maßnahmen zur Lösung großstädtischer Probleme (Wbmgp) gestellt. Wenn alles nach Plan verläuft, tritt dieses Gesetz am 1. Juli 2026 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Wohnberechtigung erforderlich, um in einem Wbmgp-Gebiet wohnen zu dürfen.

Was ist das Wbmgp?
Das Wbmgp, auch bekannt als „Rotterdamwet” (Rotterdam-Gesetz) oder „Parkstadwet” (Parkstadt-Gesetz), ist ein Gesetz, das Gemeinden anwenden können, wenn die Lebensqualität in einem Stadtteil unter Druck steht.
Mit diesem Gesetz kann Kerkrade:
- zusätzliche Regeln für die Zuteilung von Wohnungen festlegen;
- für mehr Ausgewogenheit und Stabilität in den Stadtvierteln sorgen.
Was ist eine Wohnberechtigung?
Eine Wohnberechtigung ist eine Genehmigung, die erforderlich sein kann, um in einer Wohnung in einem bestimmten Gebiet wohnen zu dürfen. Wenn das Wbmgp eingeführt wird, kann die Gemeinde entscheiden:
- für bestimmte Wohnungen eine Wohnraumgenehmigung vorschreiben;
- Bedingungen an diese Genehmigung knüpfen, wie beispielsweise Einkommen oder Wohnvergangenheit.
Wichtig: Derzeit ist die Wohnraumgenehmigung noch nicht in Kraft. Das Parkstad-Gesetz tritt am 1. Juli 2026 in Kraft.
Die Gemeinde Kerkrade informiert die Einwohner rechtzeitig über alle Schritte und Vorschriften, sobald das Gesetz in Kraft tritt.
Sie erhalten also im Voraus klare Informationen darüber, was dies für Sie bedeutet.
