Maßnahmen gegen Drogen und Belästigungen: Das haben wir 2025 getan

Mit gezielten Maßnahmen und in enger Zusammenarbeit mit Partnern, Einwohnern und Unternehmern haben wir uns im vergangenen Jahr intensiv für die Verbesserung der Sicherheit und der Lebensqualität in unserer Gemeinde eingesetzt.

Anwendung der Damokles-Politik

Im Jahr 2025 haben wir die kommunale Damokles-Richtlinie zwanzig Mal angewendet. Diese Richtlinie kommt zum Einsatz, wenn in einem Gebäude Drogen gefunden werden. In sechzehn Fällen führte dies zur Schließung einer Wohnung, einer Garage oder eines Geschäftsgebäudes. Dabei handelte es sich um Fälle von Drogenhandel, einer Hanfplantage oder einem Ort, an dem Drogen verarbeitet wurden (sogenannte Drogenhöhlen).

Wenn an einer Adresse kriminelle Aktivitäten stattfinden, kann ein Gebäude vorübergehend geschlossen werden. Diese Maßnahme soll den Zusammenhang mit der Kriminalität unterbrechen, illegale Praktiken unterbinden und die Ruhe und Sicherheit in der Nachbarschaft wiederherstellen.

Drogenlabore und Hanfplantagen bergen große Risiken. Dazu zählen Brandgefahr, Explosionsgefahr, Überschwemmungen, Gewalt oder Gesundheitsprobleme. Diese Aktivitäten haben oft auch erhebliche Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung und die Lebensqualität in der Nachbarschaft.

Bekämpfung des Drogenhandels auf der Straße

Auch gegen den Drogenhandel auf der Straße wurde vorgegangen. Insgesamt wurden zehnmal Zwangsgelder verhängt. Das bedeutet, dass Wiederholungstäter eine Geldstrafe zahlen müssen. In einigen Fällen ist dies auch geschehen.

Bewusstseinsbildung und Zusammenarbeit

Neben den Kontrollmaßnahmen wurden verschiedene Veranstaltungen für Anwohner und Gewerbetreibende organisiert, wie beispielsweise die „Kiek Oet“-Veranstaltung, die Informationsveranstaltung zum Thema Drogen sowie die Informationsveranstaltung zum Thema Ausbeutung. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen stand die Sensibilisierung: Wie erkennt man Anzeichen für drogenbezogene Aktivitäten, was kann man in verdächtigen Situationen tun und wo kann man dies melden?

Mit diesen Maßnahmen gehen wir gegen kriminelle Aktivitäten vor, die das gesellschaftliche Gefüge untergraben, und setzen uns für eine sichere und lebenswerte Gemeinde ein.

Verdächtige Situationen erkennen

Die Bekämpfung der Drogenkriminalität ist eine gemeinsame Aufgabe. Anwohner und Unternehmer spielen eine wichtige Rolle, indem sie auf Anzeichen achten, wie zum Beispiel:

  • starke chemische Gerüche oder Marihuana-Geruch
  • abgeklebt Fenster oder ständig zugezogene Vorhänge
  • ungewöhnliche Lüftungsgeräusche oder Brummgeräusche
  • viele kurze Besuche zu ungewöhnlichen Zeiten

Melden Sie verdächtige Situationen (anonym)

Hast du das Gefühl, dass in deiner Nachbarschaft etwas nicht stimmt? Dann melde dies bitte immer. Du kannst die Polizei unter 0900-8844 kontaktieren oder eine Meldung über die BuitenBeter-App machen: https://buitenbeter.nl/web/#/kerkrade?lang=nl. 

Du kannst Hinweise auch anonym über „Meld Misdaad Anoniem“ geben: www.meldmisdaadanoniem.nl oder unter der Telefonnummer 0800 – 7000. Deine Meldung ist vollkommen anonym; deine Daten werden nicht gespeichert.

Jede Meldung hilft dabei, schneller und gezielter zu handeln. So sorgen wir gemeinsam dafür, dass unsere Gemeinde sicher und lebenswert bleibt. Deine Meldung macht dabei wirklich den Unterschied.

Mit diesem Ansatz setzen wir uns gemeinsam mit Partnern, Einwohnern und Unternehmern täglich dafür ein, die Gesellschaft untergrabende Kriminalität zu bekämpfen. So sorgen wir dafür, dass unsere Stadtteile weiterhin sichere und angenehme Orte zum Leben und Arbeiten bleiben.